Şuan Okunan
Man sollte zuerst auf den Boden schauen und sich danach umschauen.

Man sollte zuerst auf den Boden schauen und sich danach umschauen.

Man darf sie nicht unterschätzen. Schon seit der Antike sind sie ein Teil unserer Städte. In Japan mag man sie am liebsten mit vielen Blumenmotiven oder bunt. In manchen Ländern nur, in einfacher Form. Manche Menschen reisen in die Städte nur, um diese Schachtdeckel zu bestaunen. Auch wenn es nicht jeder bemerkt: Auch in Dortmund wird viel Wert auf diese Schachtdeckel gelegt.

Im Grunde genommen ist die Beschreibung des Schachtdeckels ziemlich einfach. Zunächst muss er tief und breit genug sein, damit man in Notfällen reinpasst, um die Reparaturen unter der Straße vornehmen zu können. Weiterhin werden sie nur in Ringform hergestellt damit sie nicht einstürzen.

Aus Gusseisen und mit Motiven hergestellte Schachtdeckel sind mittlerweile in vielen Ländern schon ein klassisches Merkmal geworden.

Der aus Gusseisen hergestellte schweren Schachtdeckel ist weltweit am häufigsten vertreten.

Der Vorteil dabei ist einerseits seine Stabilität und andererseits kann er durch sein schweres Gewicht nicht einfach entwendet werden.

Jeder Schachtdeckel erzählt seine eigene Geschichte.

Wenn man die Schachtdeckel in Dortmund nicht aufmerksam betrachtet, könnte man denken, dass diese nur gewöhnliche Schachtdeckel sind. Aber sie wurden an besonderen Plätzen eingebaut, um uns etwas über diese Orte zu erzählen.

Am Friedensplatz, an dem das alte und das neue Rathausgebäude sind, ist der Adler auf dem Schachtdeckel abgebildet.

Am Alten Markt ist ein Bild vom alten Rathaus , dass 1944 von den Alliierten bombardiert und zerstört wurde, auf dem dortigen Schachtdeckel abgebildet. Wir erleben dieses Gebäude nur noch in den Abbildungen auf den Schachtdeckeln. Vor der historischen St. Reinoldikirche befinden sich Schachtdeckel, welche Bilder aus dem Jahre 1943 von St. Reinoldi darstellen.

Das historische Tor lebt noch auf den Schachtdeckeln. Eine der schönsten Abbildungen ist von der Zeit als Dortmund von Stadtmauer und Kanälen umgeben war. Eines von zwei Eingangstoren war das Kuckelketor.

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Auf dem Schachtdeckel am Hansaplatz ist ein Bild von einem historischen Schiff abgebildet. Über die Vermutung, ob dieser Platz damals ein See war, lässt sich streiten.

Neben diesen außergewöhnlichen Abbildungen gibt es auch zahlreiche Schachtdeckel mit einfachen Figuren.

Fast alle Schachtdeckel weisen eine feine Arbeit, hohe Qualität und besonders aufmerksam durchgeführte Planungen auf, welche jedoch keine Informationen über den Hersteller verrät.

Vermutlich werden diese Schachtdeckel nur von den Leuten wahrgenommen, die den Blick ständig auf den Boden richten.  Die in diesem Artikel genannten Schachtdeckel sind mit Sicherheit nur ein kleiner Teil von den sich in Dortmund befindenden. Es gibt weitere Schachtdeckel in Dortmund, die nur darauf warten von Ihnen entdeckt zu werden.

Also übersehen Sie diese bitte nicht.


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